Ü mi

Hier erfahrt Ihr mehr Über MIch und mein Hobby …

Alter: Jahrgang 72

Bereits mit 14 Jahren kaufte ich mir von meinem Erspartem eine Spiegelreflexkamera – eine Minolta X-300. In der Schule habe ich dann in der Foto-AG gelernt, Bilder selber zu entwickeln. Entwicklerbad, Stopbad, Fixierbad etc… sind also schon Begriffe, mit denen ich etwas anfangen kann. Natürlich ging das nur in der Schule den privat hatte ich leider nicht den Platz und die finanziellen Möglichkeiten. Also mussten die Bilder immer vom Labor entwickelt werden und so ging der Spass mit den steigenden Kosten mit der Zeit verloren. Folgedessen landete die Kamera also dann in irgendeiner Ecke.

Während meiner Ausbildung zum Industriekaufmann und langjährigen Beschäftigung in einer Druckerei/Weberei, hatte ich sehr viel Kontakt mit unserer Grafikabteilung und habe dadurch sehr viele Einblicke in die grafische Bearbeitung bekommen und mich davon auch etwas anstecken lassen. Es waren die Anfänge, als die ersten Rechner die Arbeit unserer Grafiker erleichterten. Seinerzeit noch richtig teuer. Zu dem Apple kamen dann noch ein Scanner von AGFA und die Filme zur Erstellung der Druckplatten konnten direkt vom Computer belichtet werden. Reinzeichnungen wurden also nicht mehr „abfotografiert“ um ein Negativ zu erstellen… Grafiken konnten nun erstmals mit den ersten Versionen von Photoshop und Freehand bearbeitet werden, gesetzt wurde noch in QuarkExpress oder CorelDraw.

Irgendwann konnte ich mir dann sogar zu Hause einen PC leisten und natürlich hab ich mir CorelDraw besorgt. So konnte ich unseren Grafikern nacheifern und habe erste Plakate für unseren Chor und Programmhefte oder Einladungskarten erstellt. Natürlich noch auf einem absoluten „Nichtskönnerniveau“ (würde es ein richtiger Grafiker beurteilen).

Wenn man zurück denkt mag man es kaum glauben, welche rasante Entwicklung in den Jahren bis heute stattgefunden hat. Wollte man ein Bild im Rechner haben, musste dieses eingescannt werden – an Digitalkameras war noch gar nicht zu denken – zumindest für den Endverbraucher (Im Profibereich gab es sowas schon für „kleines“ Geld). Mein erster Scanner war von Mustek so ein Handscanner den man noch gaaaaaaaaanz langsam über das Bild ziehen mußte :-).

Zwischenzeitlich habe ich mir eine Digital8 Videokamera von Sony gekauft. Damit musste der Rechner entsprechend aufgerüstet werden um erste Videos am PC zu schneiden. Mein alter 486er mit 16MB RAM und 40 GB Platte wollte da nicht so mitspielen. Das ganze lief aber auch noch nicht so stabil weshalb auch nur sehr wenige Videos entstanden sind.

Die ersten Digicams für den Konsumerbereich wurden Ende der 90er vorgestellt. Mein Onkel hatte natürlich eine – Sony Mavica. Puh, da kam eine 3,5″ Diskette mit 1,44 MB rein. Mag man sich heute gar nicht mehr vorstellen vor lauter SD-Cards, Micro SD, USB-Stick mit riesigen Speicherkapazitäten.

2002 habe ich mir dann auch endlich eine digitale Kompaktkamera kaufen können. Eine Olympus mit 3,2MP Auflösung. Es hat wieder richtig Spaß gemacht zu fotografieren. Und die hohen Anschaffungskosten (seinerzeit knapp 600 €) haben sich insofern gerechnet, dass man keine Filme mehr kaufen musste, Bilder mussten nicht mehr zwangsweise entwickelt werden und konnten direkt auf den PC geladen und bearbeitet werden.

Natürlich merkt man irgendwann, dass man mit einer Kompakten irgendwie an seine Grenzen stößt. Zumindest wenn man an die Fotografie höhere Ansprüche stellt und nicht nur 0815 Bilder machen möchte.

Also habe ich mir 2006 meine erste DSLR gekauft habe – eine Nikon D70S. Seitdem hat mich das Fieber wieder gepackt und in einigen Studio-Kursen und Workshops sowie ausprobieren und viel lesen, habe ich mir rund um die digitale Fotografie einiges Wissen angeeignet… durch die fallenden Preise ergaben sich natürlich ganz neue Möglichkeiten. Früher hätte ich nie daran gedacht, einmal selber im Studio zu fotografieren und heute habe ich sogar mit 2 Kollegen ein eigenes Studio www.macato-foto.de eingerichtet.

Aktuell benutze ich eine NIKON D300 mit verschiedenen Objektiven, Aufsteckblitze und und und – zugegeben, es hat sich mittlerweile ganz schön viel Equipment aufgesammelt 😉

Mein Schwerpunkt, wenn man es denn so nennen kann, liegt im Bereich der People-Fotografie. Es macht mir einfach Spaß, mit Menschen zu arbeiten …

Aber auch Produktfotografie oder Panoramen, HDR, Veranstaltungen, Natur sind für mich mittlerweile kein Neuland mehr. Fotografie ist mit der digitalen Technik ein sehr umfangreiches Hobby mit vielen vielen neuen Möglichkeiten geworden. Vielleicht sogar mehr als nur ein Hobby.

Neben der Fotografie gehört natürlich auch noch ein weiteres Thema zu meiner Freizeitgestaltung. Die Bildbearbeitung. Auch hier habe ich im laufe der Jahre immer mehr Techniken gelernt. Natürlich ist es das Ziel, ein möglich perfektes Foto zu schießen – um aber auch das letzte Optimum aus den Bldern zu holen, gehört das Photoshoppen einfach dazu.

Motivation: Einen Moment festhalten, den es so nicht mehr geben wird. Jedes Foto ist ein Unikat. Kreative Arbeit, Entspannung und Anstrengung. Fliehen in eine andere Welt. Ausschöpfen von Möglichkeiten.